Besonders am Anfang unserer Geocaching Karriere haben wir oft spontan nach Geocaches gesucht. Das ist meist überhaupt kein Problem, allerdings stellt man oft fest, wenn man dann endlich den Geocache gefunden hat, was man alles vergessen hat. Der Gegenstand den wir mit Abstand am häufigsten benötigten, ist unser Stempel bzw. alternativ einen Kugelschreiber oder einen Bleistift. Das klingt zwar im ersten Moment etwas komisch aber jeder erfahrene Geocacher wird bestätigen können, dass es viel häufiger vorkommt als man gemeinhin denken würde. Also sollte man sich einmal überlegen was man für eine normale Geocaching Runde so alles mitnehmen sollte.
Ganz entscheidend ist es ob man mit oder ohne Kindern unterwegs ist, denn Menge und Art des Proviants richten sich nach diesem Faktor. Erfahrene Geocaching Eltern wissen, wie wichtig es ist Butterkekse und Capri-Sonne mit an Bord zu haben. Auch Wechselklamotten bzw. die legendären Matschhosen dürfen bei einem großen Ausflug nicht fehlen.

Doch was soll man sonst noch einpacken, was darf auf gar keinen Fall fehlen? In der Community hat sich der Begriff der Cachergrundausstattung etabliert. Grundausstattung heißt es, weil es wirklich nur das Mindestmaß an dem was man brauchen könnte beinhaltet. An erster Stelle steht natürlich ein GPS-Gerät bzw. als Ersatz ein Smartphone mit entsprechender App. Dazu kommen noch ein Stift oder ein Stempel, um im Logbuch sein Eintrag machen zu können und zu guter Letzt (optional wenn man ohne Kinder unterwegs ist) für die Dose noch Tauschgegenstände. Dass man für das Geocachen angepasste Kleidung und Schuhe tragen sollte versteht sich eigentlich von selbst.
Mit dieser Grundausstattung sollte es immer möglich sein alle normalen Caches, dass heißt mit normaler Terrain Bewertung zu absolvieren. Sollte also in der Cache Beschreibung nicht explizit auf etwas anderes hingewiesen werden kann ein Cache mit der CGA problemlos gelöst werden.
Für das Cachen mit Kindern ist etwas Verpflegung und eine gute Auswahl an Tausch Gegenständen ganz wichtig. Meist ist es für die Kinder ja am wichtigsten in der Schatzkiste sich etwas aussuchen zu dürfen.
Für uns als erfahrene Geocacher hat sich im Laufe der Zeit der eine oder andere Gegenstand, der ganz hilfreich zum Cachen ist, angesammelt. Um bei den Vorbereitungen Zeit zu sparen haben wir uns eine Tasche fürs Geocachen gekauft, in der immer die wichtigsten Werkzeuge sind. Bei uns zählen dazu eine Zeckenkarte, Handschuhe, kleiner Spiegel und Magnet jeweils an einer Teleskopstange, und natürlich eine Taschenlampe für die dunklen Ecken. Abgerundet wird dieses Sammelsurium durch einen kleinen Beutel mit verschiedenen Tauschgegenständen.
Ein anderer wichtiger Teil der Vorbereitungen ist das Aktualisieren der eigentlichen Geocaching Daten. Hierbei kommt es darauf an ob man zum Cachen sein Smartphone oder ein eigenes GPS-Gerät benutzt. Allerdings hat es sich als super herausgestellt, dass man auf geocaching.com mit Hilfe eines Premium Accounts Geocache Sammlungen nach eigenen Suchkriterien zusammenstellen lassen kann. Diese können auf Wunsch regelmäßig aktualisiert werden. Solche Listen (sogenannte Pocket Queries) können dann über den Computer heruntergeladen bzw. mit der entsprechenden Smartphone-App auch direkt importiert werden. Alternativ bietet es sich natürlich auch an eine Geocaching App zunehmen die live die Geocaches herunterlädt. Allerdings sollte man bedenken, dass nicht überall, vor allem nicht im Wald, eine hundertprozentige Abdeckung des Mobilfunknetzes herrscht.
Für besonders lange Touren sollte man sich auch über die Stromversorgung Gedanken machen. So haben wir für unser GPS-Gerät immer ein paar Ersatzakkus dabei und für das Smartphone für den Fall der Fälle einer Powerbank.
So ausgerüstet steht einer kleinen oder auch großen Runde nichts im Weg. Finden sich in der Cache Beschreibung besondere Hinweise z.b. auf UV Lampen oder einer Magnetangel so sollte man diese auch tunlichst mitbringen.