Es gibt sie noch, die Caches die man nicht vergessen kann. Manche sind so toll platziert, dass man sich gerne an den Weg, die Aussicht oder den Ort ansich erinnert. Andere Caches wiederum faszinieren einem durch die Mühe und Arbeit die sich der Owner gemacht hat.

Heute möchte ich Euch von so einem Cache berichten, da es für mich etwas ganz besonderes war und ich hoffe, dass sich der eine oder andere motivieren läßt solch einen Cache selbst zu bauen.

Vor ein paar Wochen an einem der wärmsten Tag des noch jungen Frühlings machten wir uns mal wieder auf den Weg den einen oder anderen Cache zu bergen. Natürlich hatten wir die Runde gut vorbereitet und auch die Technik auf den aktuellen Stand gebracht.

Nach einer kurzen Anfahrt mit dem Auto ging es noch ein paar hundert Meter zu Fuss weiter. Schon von weitem konnte man die besondere Felsformation sehen, die auch dem Cache seinen Namen gab.

Die Stelle an der der Cache versteckt sein soll war schnell gefunden, dank hervorragendem GPS Empfang. Und schon ging das Suchen los, es wurden im Umkreis der eine oder andere Stein umgedreht und auch verschiedenste Baumlöcher und Hohlräume unter der einen oder anderen Wurzel untersucht. Nach ein paar Minuten fanden wir dann eine dünne kleine Schnur die einen Baum hinaufreichte. Da am unteren Ende noch sehr viel Schnur übrig war tippten wir aus Erfahrung auf einen Cache den man herunterlassen müsse. Und genau so war es auch, wir ließen einen kleinen braunen Kasten mit Hilfe der Schnur herunter. Als wir den Kasten öffneten fanden wir darin nur einen Teil einer Funkfernbedienung. In diesem mußten wir dann die mitgebrachte Batterie einsetzten und schon konnten wir auf den Knopf drücken und aus einiger Entfernung hörten wir einen zugegebenermaßen sehr künstlich klingenden Vogel zwitschern.

Also blieb einer mit der Funkklingel beim ersten Versteck und die anderen liefen in Richtung des Zwitscherns. Es ist gar nicht so leicht einen kleinen Lautsprecher rein akustisch im Wald zu lokalisieren. Doch nach ein paar versuchen und genauem hinhören, entdeckten wir schließlich noch ein sehr verdächtiges Vogelhaus an einem einsamen Baum.

Eigentlich finden wir ja Caches in Vogelhäusern nicht ganz so gut, da es zu leicht passieren kann, dass man brütende Vögel stört. Da  aber das Einflugloch nur ein Fake war (kleines Gitter davor und Lautsprecher darin) trauten wir uns endlich das Vogelhaus näher zu betrachten. Schnell fanden wir den Mechanismus zu öffnen. Schnell ins Logbuch eingetragen und noch ein paar schöne Fotos der tollen Gegend gemacht.