Terrain bzw. Gelände

Bei diesem Begriff handelt es sich um eine Klassifizierung der Umgebung des eigentlichen Caches. Zum Terrain gehört natürlich auch der unmittelbare Weg dorthin. Damit man als Geocacher weiß, was geländetechnisch auf einen zukommt ist diese Angabe sehr wichtig. Die Skala geht von 1 bis 5 Punkte in halben Schritten. D.h. es ist auch eine Bewertung von 1,5 möglich. Die Punktzahl wird anhand folgender Kriterien ermittelt:

 

Geländeform

Hierbei wird angegeben ob z.B. Steigungen überwunden werden müssen.

Folgende Level haben sich etabliert:

1 – flach / so gut wie flach

2 – kleiner Steigungen

3 – größere Steigungen

4 – Steil / evtl. leichtes Klettern

5 – Ohne Spezialausrüstung wie z.B. Kletterausrüstung nicht bezwingbar

Untergrund

Dieses Kriterium gewichtet wie gut der Boden ist. Sehr gut ist z.B. asphaltiert und sehr schwer wäre dann nur mit Spezialgerät oder -ausrüstung zu bezwingen.

Folgende Level haben sich etabliert:

1 – Geteert / Straße / Radweg / Fußweg: Kinderwagen möglich

2 – Befestigter Weg / Waldweg / Kiesweg: Kinderwagen möglich

3 – Unbefestigter Weg / Trampelpfad

4 – Kein Weg vorhanden / Querfeldein

5 – Ohne Spezialausrüstung wie z.B. Kletterausrüstung nicht bezwingbar

Vegetation

Wie dicht ist die Vegetation – kommt man gut voran oder muss man sich durch Büsche oder gar Urwald schlagen.

Folgende Level haben sich etabliert:

1 – keine

2 – wenig  / Wiese

3 – mittelmäßig / lichter Wald

4 – stark / dichter Wald

5 – Ohne Spezialausrüstung wie z.B. Kletterausrüstung nicht bezwingbar

zurückzulegende Strecke

Je nach Strecke die zurückgelegt werden muss werden Punkte verteilt.

Folgende Level haben sich etabliert:

1 – bis 1 km

2 – bis 3 km

3 – bis 10 km

4 – bis 20 km

5 – mindestens 20 km

Wie das Terrain berrechnet wird

Am Ende wird meist ein Durchschnitt berechnet. Wobei es besser ist durch weitere Attribute die beim veröffentlichen des Geocaches gesetzt werden können (z.B. Kinderwagentauglich) Hinweise für andere Geocacher zu hinterlegen. Die Angabe bzw. das persönliche Gefühl der Owner unterscheidet sich oft erheblich. So empfindet der Eine das Terrain als wesentlich leicht als ein Zweiter. Oft findet man bei starken Abweichungen auch Hinweise in den Logs, lobenswerterweise korrigieren die meisten Owner dann die hinterlegten Angaben.

Die bessere und richtigere Berechnungsmethode ist allerdings die maximale Punktezahl anzugeben die bei den Kriterien auftaucht. Besonders bei Vegetation und Untergrund sollte man sich beim veröffentlichen eines Caches Gedanken machen. Im Sommer sind die Werte meist wesentlich besser als zu anderen Jahreszeiten. Sollte es so extrem sein, dass der Cache z.B. im Winter nicht erreichbar ist sollte das durch die Entsprechenden Attribute angezeigt werden. Auch sind viele Familien mit kleinen Kindern sehr dankbar wenn es einen Hinweis für Kinderwagenfahrer gibt.